Lieferengpässe - Was tun?
Manchmal ist ein Produkt gerade nicht vorrätig. In der Regel kann man dann auf eine gleichwertige Alternative ausweichen oder erhält die gewünschte Ware zwar später, aber doch binnen kürzester Zeit. Aktuell gibt es jedoch verstärkt Lieferengpässe auf dem Arzneimittelmarkt. Was bedeutet das genau?
Wir sind für Sie da und füllen unsere Bestände kontinuierlich im Rahmen der Möglichkeiten für Sie auf. Dafür geben wir täglich mehrfach Bestellungen auf und werden mehrfach am Tag aus Großhandelslagern in der näheren Umgebung beliefert. Wenn Sie regelmäßig Medikamente benötigen, kümmern Sie sich um Nachschub bereits dann, wenn Sie mit dem vorhandenen Bestand noch mehrere Tage überbrücken können. So bleibt mehr Zeit, um im Bedarfsfall auf einen Lieferengpass zu reagieren.
Das Fehlen von Verpackungsmaterialien oder Inhaltstoffen kann die Produktion und Lieferkette ausbremsen. Hamsterkäufe verknappen ebenfalls die am Markt verfügbare Warenmenge. Ein anderer Punkt sind Dominoeffekte: Ist ein Produkt nicht verfügbar, werden Alternativen stärker nachgefragt – so dass kurz darauf auch diese vergriffen sein können. Als Lieferengpass definiert es das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), wenn ein Arzneimittel länger als zwei Wochen nicht verfügbar ist.
Um Lieferengpässe dauerhaft und grundsätzlich zu verhindern, müssen entsprechende politische Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dafür treten Apothekerinnen und Apotheker in relevanten Gremien ein. Allerdings führt die Ökonomisierung und das Primat des Preises, vorgegeben durch Politik und Krankenkassen, oft zu Lieferschwierigkeiten, da Hersteller bevorzugt in Länder verkaufen, die bereit sind, höhere Preise zu zahlen. Die Verlagerung der Herstellung in vorzugsweise asiatische Länder verschärft das Problem.
Was können Sie konkret tun? Wenn Sie regelmäßig Medikamente benötigen, kümmern Sie sich um Nachschub bereits dann, wenn Sie mit dem vorhandenen Bestand noch mehrere Tage überbrücken können. So bleibt mehr Zeit, um im Bedarfsfall auf einen Lieferengpass zu reagieren.
Ist ein Produkt in angemessener Zeit nicht beschaffbar und auch die Beschaffung wirkstoffgleicher Arzneimittel nicht möglich, ist eine weitere Arztkonsultation zur Umstellung Ihrer Medikation notwendig. Dabei unterstützen wir Sie, indem wir auch selbst Ärzte kontaktieren und beratend
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